Foto Impressionismus

Meinen Fotoimpressionismus sehe ich verwandt mit dem Begriff des Impressionismus in der Malerei.

Als der französische Maler Claude Monet im Jahr 1874 sein Bild „Impression Sonnenaufgang“ in Frankreich erstmals ausstellte, löste er empörte
Reaktionen aus und der Begriff „Impressionisten“ war geboren – eine von den Betroffenen zunächst ungeliebte Bezeichnung.

Es war der Beginn einer neuen Ara in der Malerei. Die Künstler lösten sich von der möglichst naturgetreuen Abbildungsfunktion hin zu Stimmung und Bildatmosphäre. Licht- und Schattenwirkung, die Unmittelbarkeit einer Momentaufnahme und die Zufälligkeit des Bildausschnittes sind charakteristische Merkmale impressionistischer Bildwerke.

Die Fotografie macht es einfacher, den Eindruck des Augenblicks mit seinen flüchtigen Lichtwirkungen festzuhalten.

Erich Lechner - Fotokünslter beim Aufhängen eines Bildes

Erich Lechner, geboren am 4.1.1951, lebt in Irdning, Österreich, Lehramts prüfung für Kunsterziehung. Seine Arbeiten leben von der Idee des Impressionismus, der Momentaufnahme einer Stimmung, einer Fantasie, einer Idee, die der Künstler durch bewussten Bildausschnitt und Bildgestaltung in seinen Kompositionen wiedergibt.

Eingang zur Kunst

steht als Metapher, als Einladung und Anleitung zur Kunst des Betrachtens meiner Bilder. Nicht das Detail, nicht die Sensation, auch nicht die Dokumentation ist mir in meinen Arbeiten wichtig. Nimm dir die Zeit das Bild in seiner Gesamtheit wirken zu lassen. Betrachte das Bild von einer Ecke zur anderen, nimm die Stimmung auf, suche nach der Idee, aktiviere deine Fantasie, deine Vorstellungskraft, mache Entdeckungen im Bild, sei aber auch offen für neue Interpretationen, für Reduktion und Abstraktion. Spüre das Bild, spüre die Stimmung, die Kraft, die Faszination, verstehe aber auch die Idee des Bildes, die Aussage.

„Das Dorf hinter der Mauer“ – es gibt dieses Dorf nicht real. Es ist eine surreale künstlerische „Erfindung“.

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